Wildschweinjagd: Entschädigung auf Antrag

07.12.2017

© Sabine Rübensaat

Schwerin. Jäger in MV erhalten für jedes vom 1. Dezember 2017 bis zum 31. März 2019 erlegte Wildschwein auf Antrag eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25 €. Die Zahlung ist Bestandteil des Sofortprogramms zur Reduzierung der Schwarzwildbestände, teilte das Agrarministerium mit.


 
Darüber hinaus sieht die neue Vorschrift vor, beim Zusammenschluss benachbarter Jagdbezirksinhaber für eine revierübergreifende Drückjagd den beteiligten Jagdhundeführern ebenfalls eine Aufwandsentschädigung in Höhe von jeweils 25 € für jeden eingesetzten Jagdhund zu gewähren. Die Anträge können, für einen Monat gesammelt, in der zweiten vollen Kalenderwoche des Folgemonats beim zuständigen Forst- oder Nationalparkamt gestellt werden.



Dafür sind die Durchschriften (grün) der Wildursprungsscheine und die Schwänze (Pürzel) der erlegten Wildschweine beim Forstamt bzw. Nationalparkamt abzugeben. Die Antragsformulare sind bei Forst- und Nationalparkämtern, Jagdbehörden oder -verbänden erhältlich. Hintergrund für die Vorschrift ist die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Haus- und Wildschweinbeständen in EU-Mitgliedsstaaten, zuletzt in den Nachbarländern Polen und Tschechien.

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