Wiesenweihe gesucht – und gefunden!

17.07.2017

© Volker Günther

Hamburg. Im April bat die Deutsche Wildtier Stiftung, Hamburg, die Leser der BauernZeitung in Mecklenburg-Vorpommern,  mitzuteilen, falls sie eine der seltenen Wiesenweihen gesichtet haben. Bei nur rund 30 bekannten Brutpaaren im Land sei jeder Hinweis sehr wertvoll, sagte Artenschützer Peer Cyriacks. Ist ein Brutpaar erstmal gefunden, können die Artenschützer Schutzzäune um die Nester der Bodenbrüter ziehen.


Die Aktion war dank der genauen Beobachtungen sehr erfolgreich. Es gingen Hinweise auf 13 Brutpaare ein. Bis Mitte Juli brüten die Tiere, hauptsächlich in Getreidefeldern. Die grauen Männchen und die überwiegend braunen Weibchen erinnern im flachen Flug an Möwen. Am Ende der Saison wisse man, so Cyriacks, wie viele Wiesenweihen durch das Projekt und die Mithilfe der Landwirte in MV gerettet wurden. Wer  noch eine Wiesenweihe entdeckt, kann den Standort durchgeben: Wiesenweihe@remove-this.DeWiSt.de.

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