Wertholzversteigerung

06.02.2018

© Sabine Rübensaat

Linstow. Den Spitzenwert bei der 27. Wertholzversteigerung des Landes in Linstow erzielte eine Stieleiche aus dem Forstamt Schlemmin mit 1.400 €/fm. Den Stamm ersteigerte ein Furnierhändler aus Hessen.


Bei dem Meistgebotstermin wurden 645 fm Laubwertholz von neun Baumarten versteigert. Die Angebotsmenge konnte mit 638 fm nahezu vollständig verkauft werden. Die beteiligten Waldbesitzer des Landes erzielten einen Erlös von ca. 325.000 €, teilte das Agrarministerium mit.



Zehn Unternehmen aus der Furnier- und Sägeindustrie sowie des Holzhandels der Bundesrepublik und des Auslands erhielten Zuschläge. Wie im Vorjahr beteiligte sich auch an dieser Auktion ein estnisches Furnierwerk. Als „Renner“ bei der Versteigerung erwies sich erneut die Eiche. Viele Einzelstämme erzielten hervorragende Preise.



Der teuerste Eichenstamm kam aus dem Forstamt Schlemmin. Bei einem Festgehalt von 4,90 fm brachte er stattliche 6.860 € ein. Auch der Durchschnittspreis der Eiche lag mit 630 €/fm deutlich über dem Durchschnittspreis aller Baumarten von 509 €/fm.



Auch einzelne Stämme anderer Baumarten erzielten gute Preise. So wurden z. B. ein Bergahorn für 600 und eine Roteiche für 380 €/fm verkauft. Die an der Versteigerung beteiligten Waldbesitzer waren insgesamt zufrieden. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich erstklassige Qualität weiterhin gut verkaufen lässt“, sagte der auch für die Forsten zuständige Minister Till Backhaus.



Neben der Landesforstanstalt als Hauptanbieter beteiligten sich sieben kommunale und private Waldbesitzer des Landes mit Werthölzern am Meistgebotstermin, darunter die Universität Greifswald, die Forstwirtschaftliche Vereinigung MV sowie die Städte Rostock und Greifswald. Die angebotenen Hölzer werden aufgrund der guten Qualitäten überwiegend in der Furnier- und Möbelindustrie Verwendung finden.

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