Waldbesitzerverband

27.04.2016

© Gerd Rinas

Auf der Festveranstaltung zum 25. Jubiläum des Waldbesitzerverbandes Mecklenburg-Vorpommern: Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Ivo von Trotha, Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Dr. Till Backhaus und Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (v. l.).

Güstrow. Der Arbeit des Waldbesitzerverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. hat der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, Philipp Freiherr zu Guttenberg, in Güstrow große Anerkennung gezollt. „Ihr Verband ist bundesweit einer der innovativsten Landesverbände. Sie gehen vielfach voran und geben wichtige Impulse“, würdigte zu Guttenberg.


Verbandsvorsitzender Dr. Ulrich Ivo von Trotha wies auf der Festveranstaltung zum 25-jährigen Verbandsjubiläum darauf hin, dass Vorräte und Artenvielfalt im Wald gestiegen seien. „Nachhaltigkeit ist bei der Bewirtschaftung des privaten Waldbesitzes ein wichtiger Grundsatz“, betonte von Trotha. Der Vorsitzende bezeichnete die mit der Landesforstverwaltung vereinbarten Regelungen zu Nutzungseinschränkungen bei der Waldbewirtschaftung in Natura- 2000-Gebieten als richtig. Allerdings reichten die Ausgleichsbeträge für Nutzungseinschränkungen nicht aus. Außerdem zeige sich ein Jahr nach Inkrafttreten der Vereinbarung, dass die Umsetzung zu aufwendig sei.
Von Trotha gab außerdem die Gründung einer AG „Junge Waldbesitzer“ bekannt.

 

Forstminister Dr. Till Backhaus überbrachte Glückwünsche zum Jubiläum. Er regte zugleich die Ausbildung von Forstwirten in größeren privaten Forstbetrieben an. Im Festvortrag ging Philipp Freiherr zu Guttenberg der Frage nach: „Kann der ländliche Raum vom Naturschutz leben?“ (Bericht in einer unserer nächsten Ausgaben). 

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