Vielfalt ist Trumpf auf der MeLa

01.09.2016

Fotos © Gerd Rinas

Luftaufnahme: Blick auf das MeLa-Freigelände 2015.

Zum 26. Mal lädt in wenigen Tagen in Mühlengeez bei Güstrow die größte landwirtschaftliche Fachmesse im Nordosten Deutschlands ein. Die MeLa präsentiert sich vom 15. bis 18. September wieder mit einer großen Vielfalt: Auf 170 000 m2 Ausstellungsfläche mit 694 Fach- und 280 Tierausstellern wird ein umfangreiches Programm aus Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau geboten. „Im vergangenen Jahr kamen 69 600 Besucher. Wir freuen uns auf die Gäste und Aussteller zur MeLa 2016“, sagte Christin Weinhold, Geschäftsführerin des Messeveranstalters  MAZ Mühlengeez GmbH.

 

Auf der Eröffnungsveranstaltung am 15. September zeichnen Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus und der Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern Detlef Kurreck den „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ aus. In jedem Jahr werden auf der MeLa Landes-, Europa- und Weltneuheiten präsentiert – die Aussteller nutzen die Gelegenheit, ihre Produkte vorzustellen und am Markt zu testen.

 

Die Schauen und Wettbewerbe der Tierzuchtverbände sind seit vielen Jahren Publikumsmagneten. Allerdings wirft die Krise in der Milchwirtschaft einen Schatten auf die Schau. Die Milchrindzüchter bringen in diesem Jahr keine Milchkühe nach Mühlengeez: „Wir wollen damit ein Signal gegen die ruinösen Milchauszahlungspreise setzen und vor dem Hintergrund der wirtschaftlich angespannten Lage zusätzliche Kostenbelastungen vermeiden“, erläuterte Dr. Sabine Krüger, Geschäftsführerin des Rinderzuchtverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.G. gegenüber der BauernZeitung. Die Fleischrindzüchter des Landes unterstützen ihre Berufskollegen und verzichten ebenfalls auf ihre Leistungswettbewerbe, sind aber mit einer Tierausstellung vertreten. Auch die Milchrind-Jungzüchter treten in Mühlengeez zu ihrem Wettbewerb an. „Wir wollen damit ein Zeichen für die Zukunft setzen“, so Dr. Krüger.

 

Die 2015 gestartete „MeLa-Jobbörse“ und der „MeLa-Karrieretag“ haben viel Zuspruch erhalten und werden fortgesetzt. Interessierte können sich hier über berufliche Perspektiven in der Agrarwirtschaft und freie Ausbildungsplätze sowie Stellenangebote der MeLa-Aussteller informieren. Die „Show der Auszubildenden“ bringt Schülern und Besuchern im großen Vorführring anschaulich Berufe der Landwirtschaft nahe. Auf dem Bauerntag am 16. September lädt der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.  zur agrarpolitischen Podiumsdiskussion „Wie viel Staat verträgt der Markt? – Wie viel Markt verträgt der Staat?“ ein.

 

Im Rahmenprogramm laden eine Reihe weiterer Veranstaltungen und Ausstellungen zum Besuch ein. Die Sonderschau „MeLa-Gartenträume“ wartet in ihrem zweiten Jahr wieder mit vielen kreative Ideen und Vorschlägen auf. Auf 1 500 m2 Fläche konzipierte die renommierte Designerin Emell Gök Che sechs verschiedene Gartenvarianten und gestaltete das Areal  gemeinsam mit Unternehmen aus der Region. Für die jüngsten Besucher und Schüler wird die „Kinder-MeLa“ ausgerichtet. Landjugend und Tierzuchtverbände stellen Nutztiere vor, informieren über deren Merkmale und Haltung.

 

In diesem Jahr ist das Widderkaninchen „Tier der MeLa“. Die BauernZeitung ist wieder Medienpartner der MeLa. Die Ausstellung ist an allen vier Veranstaltungstagen von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 www.mela-messe.de

 

 

 

 

Luftaufnahme: Blick auf das MeLa-Freigelände 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Technik: Die Technikausstellung lädt zum Fachsimpeln ein.  

 

 

 

 

 

 

 

Ferkelfänger: Erst durch den Hechtsprung eines Pflegers ließ sich auf der MeLa 2015 ein Ferkel zur Rückkehr in den Stall bewegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Jungzüchterin: Die Jungzüchter sind auch dieses Mal dabei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oldies: Publikumsmagnet auf der MeLa: Die Oldytreckerschau.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kartoffeldoktor: Der Banzkower Kartoffeldoktor warb im vorigen Jahr für Knollen aus Lübesse.

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