Tierseuchenvorsorge: Säumige Imker

24.08.2015

Kastenbeute © Sabine Rübensaat

Schwerin. Das Agrarministerium hat die Bienenhalter des Landes gemahnt, ihrer seit dem 1. Januar 2015 geltenden Melde- und Beitragspflicht bei der Tierseuchenkasse nachzukommen. 1 802 Imker hätten dies mittlerweile getan. Bei den Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämtern seien aber 2 593 Bienenhalter registriert. Selbst wenn man eine Fehlerquote wegen Verzugs bei der An- und Abmeldung berücksichtige, erstaune es sehr, dass die Zahl der Imker um zirka 800 zurückgegangen sein soll, wunderte sich Agrarminister Backhaus. Er forderte die säumigen Imker auf, ihrer gesetzlichen Pflicht unverzüglich nachzukommen.


„Die ordnungsgemäße Meldung und Beitragszahlung ist bei Ausbruch einer anzeigepflichtigen Bienenseuche   Voraussetzung für die Entschädigung durch die Tierseuchenkasse.“ Letztere wirke auch an der Verbesserung der Bienengesundheit mit. So liefen Untersuchungen zur Amerikanischen Faulbrut, auch würden Imker bei der Bekämpfung der Varroamilbe unterstützt. Vorgesehen sei außerdem ein Bienengesundheitsdienst. „Dies steht und fällt aber mit einer soliden Bienenkasse“, so Backhaus. Pro Bienen- und Hummelvolk sind 1,50 € fällig.


 
www.tskmv.de

 

 

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