Tierhaltung

17.07.2012

© Sabine Rübensaat

Schwerin. Der Rinderbestand im Land hat sich Anfang Mai 2012 gegenüber Mai 2011 um  0,7 % auf  549.414 Tiere verringert. Der Rückgang fiel geringer aus als zwischen 2009 und 2011. Die Anzahl der Milchkühe stieg um 1,1 % auf 177.185 Tiere, den höchsten Bestand seit 2005. Die Zahl der Haltungen war weiter rückläufig, bei Rindern um 2,8 %, darunter bei Milchkühen um 4,2 %, teilte das Statistische Amt mit.

 

3.050 Rinderhalter, 2,8 % weniger als vor einem Jahr, verfügten im Mai 2012 über 549.414 Tiere, darunter 177.185 Milchkühe. Die Anzahl der sonstigen Kühe, fast ausschließlich Ammen- und Mutterkühe, ging um 3,4 % auf 68.785 Tiere, den niedrigsten Bestand seit 2007, zurück. Die Zahl der Milchkuhhalter verringerte sich um 4,2 % auf 898. Auf jeden Halter entfallen durchschnittlich 197 Tiere, im Vorjahr waren es 187.


Nach Nutzungsrichtungen und Rassen sind von den Rindern 62 % des Bestandes der Milchnutzungsrasse Holstein-Schwarzbunt zuzuordnen. Die anderen Milchnutzungsrassen haben zusammen einen Anteil von vier Prozent. Auf die Fleischnutzungsrassen entfallen 24 % und auf die Doppelnutzungsrassen zehn Prozent.


Regionale Schwerpunkte der Rinderhaltung sind der Landkreis Ludwigslust-Parchim, in dem mit 131.924 fast ein Viertel der Tiere steht, und  Vorpommern-Greifswald mit 110.512 beziehungsweise 20 % der Tiere. Bei den Milchkühen hat Ludwigslust-Parchim mit 27 % der Tiere den größten Anteil; bei den Ammen- und Mutterkühen ist es der grünlandreiche Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 23 %.


An der Rinderhaltung in Deutschland hat Mecklenburg-Vorpommern bei den Tieren einen Anteil von 4,4 %, bei Haltungen 1,9 %, bei Milchkühen 4,2 %, bei den Milchkuhhaltungen lediglich 1,1 %. Zur Erhebung des Rinderbestandes wurden wieder ausschließlich Verwaltungsdaten genutzt. PI/BZ

 

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