„Rotkäppchen lügt nicht“

08.12.2016

Wolf im Wildpark © Sabine Rübensaat

De Artenschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Schlupp, hat die Ergebnisse der jüngsten Umweltministerkonferenz zur Wolfsproblematik kritisiert. Angesichts der Übergriffe auf Nutztiere und der Populationsentwicklung von über 30 % im Jahr sei Untätigkeit gefährlich. „Schon heute wird die Weidewirtschaft durch Wölfe stark eingeschränkt“, warnte die Abgeordnete. Gleichzeitig bilde das Wild große Rudel, sodass vermehrt Wildschäden auftreten. Noch vor einigen Jahren wurden Übergriffe auf Rinder und Pferde von Ministern und Umweltverbänden als Märchen bezeichnet. „Heute wissen wir es besser: Rotkäppchen lügt nicht.“ Schlupp forderte eine Bestandsobergrenze und ausreichend Mittel für Prävention.

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