Netzwerk „Ökologischer Landbau“

27.07.2017

© Paul-Robert Schröder

Kälber auf dem Milchviehbetrieb von Jens Kühl in Burow bei Lübz. Der Landwirt hält 260 Rinder, davon 125 Milchkühe.

Im Rahmen des Netzwerkes „Ökologischer Landbau Mecklenburg-Vorpommern“ fand kürzlich die erste Veranstaltung des Teilnetzwerkes „Ökologische Tierhaltung“ auf dem Milchviehbetrieb von Jens Kühl in Burow bei Lübz, Landkreis Ludwigslust-Parchim, statt.

 

Landwirte tauschen Erfahrungen aus


Die Treffen folgen dem Konzept der „Stable Schools“. Hierbei beraten Landwirte einander auf Basis ihrer Praxiserfahrungen. Die Zusammenkünfte finden im Wechsel auf den teilnehmenden Betrieben statt. Der Gastgeber schildert seine aktuelle Situation anhand der wichtigsten Kennzahlen und stellt sein Unternehmen bei einem Rundgang vor. Im Vorfeld werden jeweils zwei Themen festgelegt, die während der „Stable School“ besprochen werden. Dabei werden sowohl positive als auch negative Aspekte erörtert und ausgewertet, um so den gastgebenden Betrieb weiterzuentwickeln. Das Konzept der „Stable Schools“ stammt ursprünglich aus Dänemark. Dr. Jan Brinkmann und Dr. Solveig March vom Thünen Institut für ökologischen Landbau in Trenthorst, Schleswig-Holstein, erarbeiteten dazu eine bundesweite Pilotstudie.

 

Referent von der Agrarfakultät


Das erste Treffen in Burow war sehr erfolgreich. Die Teilnehmer konnten viele nützliche Informationen mitnehmen. Im Vorfeld hatte man sich darauf verständigt, einen Referenten zum Thema „Trockene Standorte – Anbau-
empfehlungen und Steigerung der Futterqualität“ einzuladen, damit zusätzliches Fachwissen die Beratung untereinander ergänzen kann. An dieser Stelle möchten wir uns besonders bei Dr. Jürgen Müller von der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock bedanken, der sich bereit erklärt hatte, als Referent teilzunehmen.


Im zweiten Teil des Treffens wurde der ökologische Maisanbau als alternative Proteinquelle besprochen. Im Anschluss daran legten die Teilnehmer einen neuen „Stable School“- Termin für August fest. Zudem verständigte sich die Gruppe auf ein außerplanmäßiges Treffen im Juli. Hierbei steht erneut der Maisanbau bzw. der Austausch darüber im Fokus. Das Teilnetzwerk „Ökologische Tierhaltung“ befindet sich in der Phase des Aufbaus, und wir freuen uns über jeden interessierten Landwirt. Wer Fragen zur ökologischen Tierhaltung hat, kann gern direkt mit uns Kontakt aufnehmen.

 

Kontakt: Katharina Andrick, Netzwerk-Koordinierungsstelle,
Tel.: (03 84 3) 78 92 39, oder Paul-Robert Schröder, Leiter Teilprojekt Ökologische Tierhaltung (03 81) 87 71 33 53.

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