MeLa 2014: Die Sieger von Mühlengeez

19.09.2014

© Jutta Wego

Siegerin bei den Reitpferden und „Miss Mecklenburg 2014“ wurde Lewista von Levissonn aus der Zucht von Friedrich und Uwe Beltz aus Siemitz/Mistorf. Besitzer und Aussteller sind Susanne Voß (Laage) und Andreas Manski (Güstrow).

Beste Muttertiere


Stute:

Die Mecklenburger Warm­blut-Stute Azarina H DE v. Azarro (Old), geboren am 1. Juni 1995, ist eine der letzten Vertreterinnen der Stutenfamilie der Fliegenklappe v. Fliegenpilz.
Sie zeichnet sich durch beste Fruchtbarkeit, gute Mütterlichkeit und robuste Gesundheit bei bester Leistungsveranlagung aus. Züchter sind Rita und Claus Cröger, Crivitz. Besitzer ist das Gestüt Ganschow, Inhaber Friedhelm Mencke, Ganschow.Von den registrierten zwölf Fohlen sind zwei Töchter als Zuchtstuten im Zuchtbuch Mecklenburger eingetragen. Zwei ihrer Söhne haben auf Veranstaltungen des Verbandes der Pferdezüchter das Prädikat gekört erhalten, Donautraum v. Dornfelder Trak. und Do it v. Dramatiker Trak. Letzterer ist ein in Exterieur als auch Spring- und Dressurveranlagung hoffnungsvoller Zuchthengst im Gestüt Ganschow. Auf ihren sechs im Sport aktiven Nachkommen wurden knapp 6 000 € Preisgeld erritten.Ihre Tochter Darina v. Don ­Liberty (Meckl.) erhielt auf der Landeselitestutenschau 2014 den Staatsprämientitel.

Milchkuh:

Die Deutsche Holstein-Kuh Basara, geboren am 15. April 1999, erfüllt die Anforderungen in allen Kriterien nahezu vollkommen. Züchter und Besitzer ist die Görminer Landwirtschaftsbetrieb „Peenetal“ GmbH & Co. KG, Görmin. Vater der Kuh ist der Bulle Basar. Aus zehn abgeschlossenen Laktationen ist für Basara eine durchschnittliche Milchleistung von 12 204 kg bei 4,41 % Fett und 3,49 % Eiweiß ermittelt worden. In der vierten Laktation erreichte Basara mit durchschnittlich 13 754 kg bei 5,07 % Fett und 3,50 % Eiweiß ihre bisher höchste Leistung. Nach den jüngsten Ergebnissen aus der Milchleistungsprüfung ist Basara die zweite Zuchtkuh im Rinderzuchtverband MV mit einer Lebensleistung von mehr als 150 000 kg.

Mutterkuh:
Die 1997 in Sachsen in dem bekannten Zuchtbetrieb Uwe Heinz, Rottmannsdorf, geborene Anguskuh Herba wurde einjährig für den Aufbau einer Angus-Zuchtherde durch die Gut Thurbruch GmbH, Labömitz, angekauft. Mit 27 Monaten brachte sie ihr erstes Kalb zur Welt und kalbte seitdem regelmäßig im Abstand von durchschnittlich 366 Tagen, insgesamt bereits 15-mal. Dabei gebar die Kuh 15 lebende Kälber, die sie mit einer für den Betrieb, die Rasse Angus und bei ökologischer Tierhaltung deutlich überdurchschnittlichen Leistung aufzog. So lagen die drei männlichen Kälber beim Absetzen mit 1 250 g Tageszunahme um 10 % über dem Betriebsdurchschnitt, die zwölf weiblichen Kälber mit 1 118 g Tageszunahme um 9 % darüber. Fünf Töchter sind als Zuchtkühe im Gut Thurbruch im Einsatz, davon zwei, die ebenfalls bereits zehn bzw. zwölf Kalbungen aufweisen. Herba wurde mit den beachtlichen Noten Typ 7, Bemuskelung 8 und Skelett 7 in die Herdbuchklasse A eingestuft. Ihre stabile Fruchtbarkeitsleistung wird durch den guten Relativzuchtwert Zuchtleistung von 108 unterstrichen.

Stammsau:
Die Deutsche Landrasse-Sau 10822, geboren am 6. Dezember 2004, verkörpert die Entwicklung der modernen Mutterrassezucht. Züchter und Besitzer ist die Schweinezuchtanlage Wiechmann GbR, Pankelow. Die Stammsau aus einem Stammbaum von 15 Generationen heraus brilliert mit ­einer herausragenden  Lebensleistung. Durch gezielte Anpaarungen ist sie Vertreterin einer systematisch auf Stabilität in Typ und Körperform als auch auf Fruchtbarkeit gezüchteten Sauenlinie. In zehn Würfen hat die Sau ausschließlich lebende Ferkel zur Welt gebracht. Aus den bisher im Herdbuch erfassten zehn Würfen sind von den 155 lebend geborenen Ferkeln 134 aufgezogen worden.

(Fortsetzung folgt)

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