Lupinennetzwerk: Vorerst bis Juli 2018 verlängert

18.12.2017

Lupinenschote © Sabine Rübensaat

Gülzow. Das bundesweite Lupinennetzwerk ist vorerst bis Ende Juli 2018 verlängert worden, teilte Koordinatorin Dr. Annett Gefrom mit. Das 2014 gestartete Projekt wäre laut ursprünglicher Planung im Dezember ausgelaufen. Ziel ist es, den Eiweißpflanzenanbau, in diesem Fall speziell der Lupine, wieder deutlich zu erhöhen.



Sogenannte Leuchtturmbetriebe in mehreren Bundesländern, insgesamt sind 53 Unternehmen beteiligt, bringen dafür ihre Anbauerfahrungen ein. Zuvor hatte das Gros der Landwirte den Anbau aufgrund fortschreitenden Krankheitsbefalls nahezu eingestellt. Nachdem es Züchtern gelungen ist, gegenüber dem Anthraknosebefall weitgehend tolerante Sorten hervorzubringen, wurde ein erneuter Anlauf für den Lupinenanbau gestartet.



Wie Dr. Gefrom weiter mitteilte, sei geplant, das Projekt bis Ende 2019 zu verlängern. Aufgrund der ausstehenden Regierungsbildung in Berlin wurde die Fortschreibung vorerst aber auf sieben Monate beschränkt. Ziel ist es nun, vor allem neue Vermarktungs- und Verarbeitungsstrategien für Lupinen zu entwickeln. Das Projekt ist an der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei in Gülzow angesiedelt.

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