LMS-Agrarberatung beging 25-jähriges Bestehen

21.07.2016

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Dem Land und dem Berufsstand einen zuverlässigen, handlungsfähigen und unabhängigen Berater an die Seite zu stellen – das war zur Gründung der LMS Landwirtschaftsberatung vor 25 Jahren das erklärte Ziel. Daran erinnerte Agrarminister Dr. Till Backhaus auf einer Festveranstaltung anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gesellschaft, die mittlerweile als LMS Agrarberatung firmiert.

 

Marktführer in der Beratung


„Heute können wir bilanzieren, dass der eingeschlagene Weg, die Landwirtschaftsberatung unter marktwirtschaftlichen Bedingungen zu etablieren, der richtige war“, betonte Backhaus in seiner Festrede. Demnach konnte sich die LMS mit Erfolg am Markt behaupten: Im Bereich des Beratungsgeschäfts nimmt sie mit 40 % der Landwirtschaftsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern eine marktführende Stellung ein.


Hauptaufgabe der LMS ist die Förderung der ländlichen Wirtschaft – der Landwirtschaft, des Garten-, Obst- und Gemüsebaus, der Baumschulen, der Imkerei und Fischerei, aber auch der Entwicklung des ländlichen Tourismus. In diesem Sinne berät die LMS Unternehmen bei der Erzeugung oder Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleitungen sowie bei Umweltschutzmaßnahmen oder landwirtschaftlichen Untersuchungen. „Insbesondere die sozioökonomische Beratung der LMS erwies sich als wichtiges Instrument, um die landwirtschaftlichen Unternehmen in Zeiten von Marktpreiskrisen zu unterstützen“, betonte Backhaus. Das Landwirtschaftsministerium bezuschusst die sozioökonomische Beratung mit rund 450 000 € jährlich. Angesichts anhaltend niedriger Milchpreise hat es die Zuwendung in diesem Jahr auf 551 000 € und 595 000 € im Jahr 2017 erhöht.


Auch außerhalb des Agrarbereichs habe sich die LMS durch fachliche Kooperationen und Kompetenz hohe Anerkennung – insbesondere im Umweltschutz – erarbeitet. Der guten Zusammenarbeit mit der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei und dem Landesamt für Umwelt, Natur und Geologie sei es beispielsweise zu verdanken, dass Mecklenburg-Vorpommern jährlich moderate Stickstoffbilanzüberhänge von ca. 60 kg/ha in der Landwirtschaft zu verzeichnen hat. Dieser Wert hat sich in den vergangenen Jahren signifikant verbessert: 2003 lag der Stickstoffüberschuss im Durchschnitt noch bei 74,5 kg/ha.


„Wenn die landwirtschaftliche Fachbehörde dafür sorgt, dass Düngemittel von den Landwirten ordnungsgemäß eingesetzt werden, dann handelt sie auch im unmittelbaren Interesse des Verbrauchers, der hochwertige Lebensmittel von der Landwirtschaft erwartet“, so Backhaus.


Zu den Erfolgen der Agrarberatung zähle die erfolgreiche Begleitung von Betriebsumwandlungen nach der Wende hin zu leistungs- und wettbewerbsfähigen Unternehmen.  „Mittlerweile hat Mecklenburg-Vorpommern mit 45 660 Euro pro Arbeitskraft nach Sachsen-Anhalt die bundesweit höchste Arbeitsproduktivität in der Landwirtschaft erreicht“, unterstrich Backhaus.

 

LUFA hat großen Anteil am Erfolg


Auch für die Zukunft sei die LMS gut aufgestellt. Vergleichsweise junge Beratungsfelder, wie die ökologische Landwirtschaft oder Energie, erwiesen sich in kürzester Zeit als kostendeckend. Gleichzeitig verwies Backhaus auf die Bedeutung der zur LMS zugehörigen LUFA, die bereits ihr 140-jähriges Bestehen feiert. Der Export von Saat-und Pflanzengut ist ein regelrechter Exportschlager. Daran habe die LUFA mit ihrem umfangreichen Untersuchungswesen einen erheblichen Anteil, so der Minister.
Backhaus dankte den Mitarbeitern von LMS und LUFA und betonte, dass eine unabhängige Beratung mit dem Ziel eines verbesserten Betriebsmanagements in jeder Hinsicht nachhaltiger ist, als es eine staatliche Förderung sein kann.

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