Landwirtschaftsfläche nimmt weiter ab

11.06.2014

© Sabine Rübensaat

Der Anteil der Landwirtschaftsfläche in Mecklenburg-Vorpommern von 62,4 % an der Bodenfläche ist bundesweit der zweithöchste.

Mecklenburg-Vorpommern erstreckte sich Ende 2013 auf einer Fläche von 23 211 Quadratkilometern und hatte damit einen Anteil von 6,5 % an der Gesamtfläche Deutschlands. Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, ist für das Land der mit 8,1 % bundesweit niedrigste Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche typisch. Deren Zunahme, auch als Flächenverbrauch bezeichnet, verlangsamte sich 2013 auf den bisher niedrigsten Wert von 2,1 ha pro Tag.

Das Wachstum der Siedlungs- und Verkehrsfläche, das vorwiegend infrastrukturelle Ursachen hat, ließ sich auch 2013 nicht aufhalten. Sie wurde um 0,4 % gegenüber dem Jahr 2012 ausgedehnt. Die einzelnen Bestandteile der Flächennutzung entwickelten sich unterschiedlich. Wie schon in den Vorjahren verringerte sich die Fläche für Gewerbe und Industrie weiter um 1,7 % auf 12 270 ha und einen Anteil an der Bodenfläche von 0,5 %. Die Gebäude- und Freifläche für Zwecke des Wohnens nahm nur noch um 0,6 % zu. Die Verkehrsfläche verharrte mit rund 69 000 ha nahezu in der Ausdehnung von 2012. Die Erholungsfläche vergrößerte sich um 1,7 % auf 31 403 ha, von denen allein 27 801 ha Grünanlagen sind (+1,9 % zum Vorjahr), die das Image der Siedlungs- und Verkehrsfläche aufwerten.  Der Anteil der Landwirtschaftsfläche von 62,4 % an der Bodenfläche ist bundesweit der zweithöchste. Sie ist im Jahresvergleich um 2 844 ha kleiner geworden, allerdings in erheblich größerem Maße, als sie mit 784 ha von der Siedlungs- und Verkehrsfläche „verbraucht“ wurde. Weiter ausgedehnt hat sich die Waldfläche, und zwar um 1 185 ha bzw. 0,2 % auf 507 357 ha. Wasser bedeckt  141 262 ha und damit 6,1 % des Landes; das ist der höchste Anteil in einem Flächenland.

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