Lampenfieber vor dem Besucherstrom

12.06.2014

© Gerd Rinas

Bei der Vorbereitung des Hoftages arbeiten Christian und Susanne Schulz eng mit Detlef Lindemann, Geschäftsführer im Doberaner Bauernverband (Mi.), zusammen. Zum Hoftag 2012 kamen landesweit rund 40 000 Besucher. NDR und BauernZeitung sind wieder Medienpartner.

Erfahrungen mit Publikum auf ihrem Hof haben Christian und Susanne Schulz zuletzt vor zwei Jahren gesammelt. Als sie ihren neuen Boxenlaufstall mit 200 Kuhplätzen einweihten, schauten sich schon einmal Besucher bei ihnen um. „Zum Tag des offenen Hofes erwarten wir aber deutlich mehr Gäste. Je näher der Tag rückt, um so aufregender wird das Ganze“, gesteht Susanne Schulz.

Mit ihrem Mann bewirtschaftet sie in Bartenshagen bei Bad Doberan 300 ha LF und produziert Milch nach den Richtlinien des Ökolandbaus. Am 15. Juni wird Schulzens zudem eine besondere Ehre zuteil:  Auf ihrem Hof wird Ministerpräsident Erwin Sellering um 10 Uhr die Aktion eröffnen, die zur gleichen Zeit landesweit an 21 Orten in 25 Betrieben und Einrichtungen  stattfindet.

„Wir wollen unseren Nachbarn, Anwohnern und Interessenten Gelegenheit geben, Landwirtschaft hautnah zu erleben. Die Leute sollen sich selbst eine Meinung bilden“, wünscht sich Susanne Schulz. Bei den Vorbereitungen haben sie nichts dem Zufall überlassen. „Seit dem vorigen Herbst, als wir zusagten, uns an der Aktion zu beteiligen, sind wir mit dem Bauernverband Bad Doberan in engem Kontakt“, berichtet Susanne Schulz.

Den Hoftag werden die Bartenshagener Landwirte mit vielen Partnern aus der Region bestreiten. „Neben dem Bauernverband sind der LandFrauenverband, Biopark, Rinderzuchtverband und LKV, die Kaninchen- sowie Geflügelzüchter aus Satow und die Hanseproduktionsschule aus Kowalz vertreten“, so Susanne Schulz. Die Oldtimerfreunde aus Jennewitz kommen, es wird Pferde- und Hundevorführungen geben. Die Landfleischerei Wiechmann sorgt für die Verpflegung.

„Ich hoffe, wir haben an alles gedacht“, sagt die Gast­geberin und schaut auf Detlef Lindemann. Der Geschäftsführer des Doberaner Bauernverbandes bleibt gelassen. „Wir liegen gut in der Zeit. Kein Grund zur Aufregung“.   

www.offener-Hof.de

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