Initiative Tierwohl

26.11.2015

© Sabine Rübensaat

Schweinehaltung (Ferkel)

Alt Gaarz. Die Initiative Tierwohl sorgt für mehr Komfort in den Ställen, könnte aber noch deutlich ausgeweitet werden. Diese Einschätzung traf Dr. Jörg Brüggemann, bei der LMS  verantwortlich für Agrarberatung sowie die Bündelung von Unternehmen, die an der Initiative teilnehmen wollen. Wie Brüggemann in Alt Gaarz beim 3. Stallgespräch des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern  mitteilte, gab es im Land allein in der Schweinehaltung dreimal mehr Bewerber, als zugelassen wurden: 29 Unternehmen mit 53 Betriebsstätten hatten sich über die LMS angemeldet. Davon erfüllten 25 mit 45 Betriebsstätten und einem Bestand von 478 374 Tieren die Anmeldevoraussetzungen. Nach dem Losverfahren nehmen elf Unternehmen mit 16 Betriebsstätten an der Initiative teil. Zehn Betriebe mit 14 Produktionsstätten sind bei der LMS gebündelt. Dabei handelt es sich um sechs Schweinemäster mit 20 650 Tieren (7 300 Mastplätze), vier Sauenhalter mit 56 800 Tieren (2 000 Plätze) und vier Ferkelaufzüchter mit 11 000 Tieren. Von den 14 Betrieben arbeiten sieben nach den Richtlinien des ökologischen Land-
baus.


Bundesweit haben 2 123 Unternehmen die Zertifizierung nach den Tierwohlkriterien beantragt. 1 995 (94 %) haben das Audit bestanden. Für die 128 „durchgefallenen“ Betriebe sollen Unternehmen von der Warteliste nachrücken. Wann, ist noch ungewiss.

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