Höchste Auszeichnung des Verbandes

25.04.2016

© Danilo Vitense

Nach der Auszeichnung: Hans Behn mit Ehrenurkunde. Der scheidende Präsident Rainer Tietböhl (l.) und Vizepräsident Gerd Göldnitz hatten Ehrennadel und -urkunde überreicht.

Auf dem Bauerntag des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Neubrandenburg standen kürzlich nicht nur die Wahl des geschäftsführenden Vorstandes und des Revisionsorgans auf der Tagesordnung. Eine der letzten Amtshandlungen Rainer Tietböhls als Präsident des Verbandes war, neben der Rechenschaftslegung des geschäftsführenden Vorstandes für 2015/2016, die Würdigung der Verdienste von Hans Behn für den Bauernverband MV. Der langjährige Vorsitzende des Bauernverbandes Malchin bekam an diesem Tag die Ehrennadel des Bauernverbandes überreicht. Auf Antrag des Bauernverbandes Malchin hatte das Präsidium die Auszeichnung einstimmig beschlossen.

 

Integrationsfigur


Hans Behn ist Gründungsmitglied des Bauernverbandes Malchin und war von 2002 bis Februar 2016 dessen Vorsitzender. In jener Funktion hat er die Entwicklung dieses Verbandes und des Landesverbandes wesentlich geprägt. So verstand es der 1948 geborene Landwirt aus Hungerstorf beispielgebend, die Einheit der Vielfalt im Verband zu leben und zu gestalten. „Sowohl für die großen LPG-Nachfolgebetriebe als auch für die Familienbetriebe ist Hans Behn eine Integrationsfigur, die allen das Gefühl gibt, mitgenommen zu werden. Für Probleme der Mitglieder hat er stets ein offenes Ohr und bemüht sich, diese weiter zu transportieren und Lösungen zu finden“, so Vizepräsident Gerd Göldnitz in seiner Laudatio.


Geachtet ist auch seine hohe Fachkompetenz im Pflanzenbau. Seit vielen Jahren leitet Hans Behn den Fachausschuss Umwelt und gestaltet hier die Verbandspolitik maßgeblich mit. Scharfzüngig, doch nie verletzend, hat er sich für einen guten Kontakt zu Naturschützern und Menschen, die die ländlichen Traditionen bewahren, eingesetzt. Bemerkenswert ist sein archäologisches Engagement. „Als nachhaltig wirtschaftender Bauer hast du uns immer bewusst gemacht, dass wir nur ein Glied einer langen Kette vor uns und nach uns sind“, so Göldnitz.

 

Feld wohlbestellt


Nicht zuletzt zeichnet sich Hans Behn dadurch aus, Probleme offen anzusprechen. Dabei geht es ihm um die Bauern, um den Berufsstand und dessen Fortentwicklung. Er findet stets einen guten Draht zu den jungen Landwirten wie auch zu den Senioren, für die eine Gruppe im Malchiner Verband existiert. Als Gesprächspartner war und ist er sehr gefragt. Über Jahre hat Hans Behn dem Verband ein Gesicht gegeben und sich eingesetzt. Wie ein guter Bauer hat er das Feld wohlbestellt hinterlassen und den Vorsitz des Verbandes nun in jüngere Hände übergeben.

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