Getreide wie im Vorjahr, Raps weniger

22.12.2014

Wintergerste

© Sabine Rübensaat

Schwerin. In diesem Herbst wurden rund 540 000 ha Wintergetreide zur Ernte im Sommer 2015 angebaut. Wie das Statistische Amt zu dieser vorläufigen Angabe mitteilt, liegt damit die Fläche auf dem Niveau des Vorjahres und geringfügig unter dem mehrjährigen Durchschnitt. Verringert hat sich jedoch der Anbau von Winterraps um vier Prozent auf rund 234 200 ha. Diese Ausdehnung entspricht dem Mittel der vergangenen sechs Jahre.

 

Stabil blieb im Jahresvergleich der Anbau von Winterweizen auf einer Fläche von 347 300 ha. Der Roggenanbau ist auch in diesem Herbst rückläufig. Rund  60 000 ha sind sechs Prozent weniger als bei der Ernte 2014 und 22 % weniger als im mehrjährigen Durchschnitt. Damit erfährt Roggen die geringste Anbauausdehnung seit 2006 (50 000 ha). Die mit Wintergerste bestellte Fläche liegt mit 120 400 ha leicht über der diesjährigen Erntefläche und dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Bei Triticale setzt sich die positive Tendenz fort. Mit 12 200 ha wird die Fläche des Vorjahres um zwölf Prozent überschritten und nähert sich damit dem Mittel der vorangegangenen sechs Jahre.

 

Bemerkenswert erscheint die Ausdehnung des Getreideanbaus zur Ganzpflanzenernte, vorzugsweise zur Erzeugung von Ganzpflanzensilage (GPS). Landesweit haben die Landwirte derzeit eine Fläche von 4 400 ha (+58 % zum Vorjahr) dafür vorgesehen. Der Anbau von Winterraps, der bereits zur Ernte 2014 mit 244 300 ha gegenüber dem Rekordjahr 2013 mit 266 200 ha rückläufig war, verringerte sich um vier Prozent auf 234 200 ha. Die Flächen zum Anbau von Wintergetreide und Winterraps sind vorläufige Angaben. Ihnen liegen die Meldungen von mehr als 480 Landwirtschaftsbetrieben aus allen Regionen des Landes zugrunde.

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