Geflügelpest: Jagdverbot für Wildvögel

24.11.2016

Wildgänse © Sabine Rübensaat

Schwerin. Um das Risiko der Übertragung des Geflügelpest-Virus von Wildvögeln auf Hausgeflügel zu minimieren, erteilte Agrarminister Dr. Till Backhaus ein vorübergehendes Jagdverbot für dem Jagdrecht unterliegende Wildvögel.



Ziel sei es, Infektionsketten zwischen möglicherweise erkrankten Wildvögeln und Hausgeflügel über den Jäger als Verbindungsglied zu unterbrechen. Das Jagdverbot ist wie folgt befristet: Für Grau-, Bläss-, Saat- und Kanadagans sowie Stock-, Pfeif-, Krick- und Tafelente bis zum 15. Januar 2017; für Lach-, Sturm-, Silber-, Mantel- und Heringsmöwe bis zum 10. Februar 2017; für Ringeltaube, Türkentaube und Höckerschwan bis zum 20. Februar 2017. Im Anschluss an diese Zeiträume beginnt für die einzelnen Wildvogelarten die Schonzeit, sodass sich das Zeitfenster der Jagdruhe für sie bis weit in das nächste Jahr hinein schließt.

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