Geflügelpest hat sich landesweit ausgebreitet

29.11.2016

Wassergeflügel (Enten) © Sabine Rübensaat

Schwerin. Die Geflügelpest hat sich in Mecklenburg-Vorpommern flächendeckend ausgebreitet und alle Landkreise erfasst. Das hochpathogene H5N8-Virus wurde bisher bei 116 Wildvögeln nachgewiesen. Im Ergebnis mussten in 38 Fällen Restriktionszonen eingerichtet werden. Außerdem wurde das Virus bisher in elf Hausgeflügelbeständen sowie bei einem australischen Emu im Tierpark von Ueckermünde festgestellt, teilte das Agrarministerium zu Wochenbeginn mit.

 

„Ich gehe davon aus, dass wir noch weit in die Adventszeit hinein gegen die Tierseuche kämpfen müssen“, schätzte Agrarminister Dr. Till Backhaus ein. Das Virus sei immer noch massiv vorhanden. Er bat alle Geflügelhalter und Rassegeflügel-Züchter um Verständnis, dass das landesweite Aufstallungsgebot und die verordneten Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umgesetzt werden müssen. Nur so könne die Geflügelpest effektiv bekämpft werden. Backhaus wertete es als Erfolg, dass ein Übergreifen der Seuche auf große Nutztierbestände bisher verhindert werden konnte. Bürgerinnen und Bürger, können sich mit Fragen zur Geflügelpest und den Restriktionsgebieten in ihrem Landkreis auch an das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt wenden.

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