Geflügelforschung

16.08.2016

© FBN/Frank Mogwitz

In der neuen Stallanlage: Dr. Gürbüz Da¸s (r.) und Projektteammitarbeiter Manuel Stehr mit Zweinutzungshühnern.

Das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf hat seine Forschungsaktivitäten um die Geflügelzucht erweitert. Dafür wurde ein Stallgebäude zu einer modernen Experimentalanlage umgebaut. „Mit unserem molekularbiologischen und physiologischen Know-how wollen wir dazu beitragen, mit neuen Ansätzen das Tierwohl und die Tiergesundheit in der Geflügelhaltung zu verbessern“, sagte der kommissarische Vorstand des FBN, Prof. Klaus Wimmers. „Ein weiterer Grund ist, dass die Geflügelwirtschaft im Land fehlende Forschungskapazitäten beklagt hatte.“ Die Investitionen für den Umbau belaufen sich auf rund 500 000 €.


Die Experimentalanlage Geflügel ist etwa 610 m2 groß. Davon entfallen 175 m2 auf die Tierhaltung. Ferner gehören zu dem Gebäude ein Forschungslabor, ein Brutraum sowie Pausen- und Umkleideräume. Die Tierhaltung ist mit Klima- und Lichtsteuerung sowie automatischer Wasserversorgung ausgestattet und auf maximal 1 500 Tiere ausgelegt.

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