Freilandgemüseanbau

24.05.2016

Eisbergsalat © Gerd Rinas

Schwerin. Die Gemüsefläche im Freiland hat sich 2015 weiter verringert. Damit setzte sich die rückläufige Tendenz, die vor zehn Jahren begann, fort. Wie das Statistische Amt weiter mitteilte, erzeugten 48 Landwirtschafts- und Gartenbaubetrieben auf 1 625 ha im Freiland 29 915 t Gemüse. Unter begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern bauten 26 Betriebe auf 14,4 ha Gemüse an.



Den größten Anteil am Freilandgemüse hatten Salate. Sie wurden auf 615 ha bzw. 38 % der Fläche geerntet (Deutschland: 12 %). Im Anbau bedeutendste Gemüseart war Brokkoli mit 23 % an der Gemüsefläche (Deutschland: 1,9 %). Spargel, bundesweit mit einer Anbaufläche von 25 705 ha bzw. einem Anteil von 22,4 % am meisten verbreitete Gemüseart, nahm hierzulande eine Fläche von 234 ha bzw. 14,4 % ein. Wie im Jahr zuvor stellten 2015 genau 21 Betriebe ihren Freilandgemüseanbau auf „Öko“ um. Das entsprach einer Fläche von 220 ha (2014: 255 ha) und einem Anteil am Freilandgemüsebau von 14 %; bei der Erntemenge belief sich der Anteil auf knapp 10 %.



Das Artenspektrum beim Freilandgemüse wird häufig vom kurzfristigen Wechsel von Angebot und Nachfrage des Handels und von Vertragsbeziehungen mit den Verarbeitungsbetrieben geprägt. So ging der Anbau von Möhren und Karotten gegenüber 2014 um mehr als 60 % zurück, während sich der Anbau von Blumenkohl mehr als verdoppelte. Der Gemüseanbau unter begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern ging gegenüber 2014 um 14 % zurück. Erzeugt wurden 2 834 t Treibhausgemüse, darunter 2 363 t Tomaten. Der Anteil Mecklenburg-Vorpommerns am Freilandgemüsebau in Deutschland 2015 betrug 1,4 % an der Fläche und 0,9 % an der Erntemenge. 

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