Ernte

27.07.2012

© Sabine Rübensaat

In diesem Jahr ist Getreide von 598.300 ha, das sind 55 % des Ackerlandes, zu bergen. Gegenüber dem Vorjahr wurde der Getreideanbau um 4,7 % ausgedehnt. Der Anbau von Ölfrüchten ging zum zweiten Mal in Folge auf nunmehr 200.200 ha zurück, 6,2 % weniger als im Vorjahr. Kartoffeln sind von 12.700 ha und Zuckerrüben von 26 200 ha zu roden. Die Silomaisfläche hat sich um 6 % auf 145.900 ha verringert, teilte das Statistische Amt mit.

 

Wintergerste, die in diesen Tagen gedroschen wird, nimmt eine Fläche von 115.700 ha ein, das sind 15,3 % mehr als im Vorjahr. Der Anbau von Winterweizen wurde um 2,9 % auf bisher noch nicht erreichte 359.300 ha ausgedehnt, das sind 60 % der Getreidefläche des Landes. Auch Roggen ­erfuhr ­eine Ausweitung um 17,4 % auf 82.700 ha. Hafer blieb mit 7.500 ha auf dem Niveau des Vorjahres; Sommergerste fiel nach dem zwischenzeitlichen Anbauhoch 2011 mit 18.000 ha um 38 % auf 11.100 ha und damit auf den mehrjährigen Durchschnitt zurück. Körnermais und CCM reifen auf 6.200 ha.


 

Ölfrüchte, zu 99 % Winterraps, stehen auf 200 200 ha. Die Fläche verfehlt damit den Durchschnitt der Jahre vor 2011 mit jeweils rund 250.000 ha erheblich. Der vor allem witterungsbedingte „Ersatzanbau“ von Sommerraps im Vorjahr mit 7.300 ha fand 2012 keine Fortsetzung.


 

Der seit mehreren Jahren zu beobachtende Rückgang im Kartoffelanbau wurde nicht aufgehalten. Die Fläche erstreckt sich auf nur noch 12.700 ha nach 13.600 ha im Jahr 2011 und 14.800 ha im mehrjährigen Mittel. Der Anbau von Zuckerrüben, der vor allem zur Gewinnung von Bioethanol in den vergangenen Jahren ausgedehnt wurde,ging um 4,9 % auf 26.200 ha zurück.


 

Der Anbau von Hülsenfrüchten ist auch 2012 weiter rückläufig. Süßlupinen, Erbsen und Ackerbohnen sind nur noch von 4.700 ha zu ernten. Die mit Grün- und Silomais bestellte Fläche, seit einigen Jahren wegen der Versorgung der Biogasanlagen mit Maissilage wachsend, verringerte sich um 6 % auf 145.900 ha. PI

 

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