Berufswettbewerb: Finale in Güstrow

13.06.2017

© Gerd Rinas

Vor dem Start stellten sich alle Teilnehmer, Schiedsrichter und Ehrengäste den Fotografen.

Für die besten Nachwuchskräfte der Grünen Berufe hat heute das Finale des 33. Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend in Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern, begonnen. 35 Frauen und 84 Männer hatten sich in ihren Bundesländern für die deutsche Jugend-Meisterschaft in Land- und Haus-, Forst- und Tierwirtschaft sowie dem Weinbau qualifiziert - als beste von bundesweit 10.000 Teilnehmern. Sie werden bis zum 15. Juni ihre Kenntnisse und ihr Können von A wie Allgemeinwissen bis Z wie Züchtung beweisen.

 

Stellvertretend für Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Schirmherr des Berufswettbewerbs, gab Abteilungsleiter Thomas Windmöller an der Fachschule für Agrarwirtschaft MV „Johann Heinrich von Thünen" den Startschuss. „Sie sind die Zukunft. Sie müssen diejenigen sein, die das Althergebrachte hinterfragen und die vielfältigen Anforderungen an eine nachhaltige, zukunftsfähige Landwirtschaft umsetzen. Seien Sie aktiv und bringen sie Ihren Willen zur Weiterentwicklung in den Berufsstand ein“, lautete seine Botschaft an die Landessieger. „Eine innovative Branche wie die unsrige braucht engagierte, gut ausgebildete und unternehmerisch handelnde Nachwuchskräfte“, betonte Wolfgang Vogel. Der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) wünschte allen Finalisten bei der festlichen Eröffnung viel Erfolg.

 

Der praktische Teil des Wettstreits findet in Kirch Rosin (Forstwirtschaft), Dummerstorf (Land- und Tierwirtschaft) und in Güstrow (u.a. Hauswirtschaft) statt. Die Jungwinzer starten auf dem Weingut Schloß Rattey, dem mit 4,7 Hektar Rebfläche größten Weingut Norddeutschlands. Ergebnisse in allen Sparten werden für den späten Abend des 15. Juni erwartet.

 

Der Berufswettbewerb wird vom Bund deutscher Landjugend (BDL) gemeinsam mit dem DBV, dlv und ihren Landesverbänden sowie der Schorlemer-Stiftung ausgerichtet. Er wird vom Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

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