Beachtliche Preise für Eiche und Esche

02.02.2015

© Archiv

Die Waldbesitzer waren mit dem Ergebnis der Versteigerung sehr zufrieden. Der Renner war die Eiche.

Den Spitzenwert bei der 24. Wertholzversteigerung des Landes in Linstow erzielte eine Stieleiche der Hansestadt Rostock mit 1 450 € pro Festmeter. Den Stamm ersteigerte ein Furnierwerk aus Bayern.

Bei dem Meistgebotstermin wurden 508 Festmeter Laubwertholz von zwölf Baumarten versteigert. Fast die gesamte Angebotsmenge konnte verkauft werden. Die beteiligten Waldbesitzer des Landes erzielten einen Erlös von ca. 200 000 €. Elf Unternehmen aus der Furnier- und Sägeindustrie sowie des Holzhandels aus dem Bundesgebiet erhielten Zuschläge. Aus dem benachbarten Ausland beteiligte sich ein polnisches Sägewerk an der Auktion.

Als Renner bei der Versteigerung erwies sich erneut die Eiche. Sie wurde sehr gut beboten, und viele Einzelstämme erzielten hervorragende Preise. Der teuerste Eichenstamm brachte bei einem Festgehalt von 5,29 fm 7 670 € ein. Erfreulich war für die Anbieterseite wieder das Ergebnis der Esche. Das Höchstgebot brachte 430 € pro Festmeter für einen Eschenstamm aus dem Forstamt Dargun. Auch einzelne Stämme anderer Baumarten erzielten beachtliche Preise. So wurde eine Kirsche für 480 € pro Festmeter verkauft. Die an der Versteigerung beteiligten Waldbesitzer waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich erstklassige Qualität aus Mecklenburg-Vorpommern weiterhin gut verkaufen lässt“, sagte Minister Dr. Till Backhaus.

Neben der Landesforstanstalt als Hauptanbieter beteiligten sich zehn kommunale und private Waldbesitzer mit Werthölzern am Meistgebotstermin, darunter die Universität Greifswald sowie die Städte Rostock, Greifswald und Woldegk. Die auf der Auktion angebotenen Hölzer werden aufgrund der guten Qualitäten überwiegend in der Furnier- und Möbelindustrie Verwendung finden.

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