Bauerntag am 20. März in Linstow

13.03.2014

© Harald Kienscherf, Bauernverband

Zum Bauerntag werden 350 Delegierte erwartet.

Das Jahr 2013 war für die Landwirtschaft ein gutes gewesen, resümiert Bauernpräsident Rainer Tietböhl. Die Erträge waren überwiegend gut. Auch die Milchbauern erhielten einen vernünftigen Preis. Bei der EU-Agrarreform machten sich die Gespräche des Bauernverbandes mit Politikern auf Kreis-, Landes-, Bundes- und EU-Ebene positiv bemerkbar. So konnten etwa die geplante Degression und Kappung von Direktzahlungen verhindert werden. Die Grundrichtung bis 2020 stehe, alle Baustellen seien aber noch nicht geräumt, betont der Bauernpräsident.

Außer der Arbeit im Stall und auf dem Acker stellten sich Landwirte immer wieder öffentlichen Diskussionen. Besonders Tierhaltung und -schutz stehen im Fokus der Verbraucher. „Die Diskussion nimmt an Schärfe zu“, meint Tietböhl. Um moderne Landwirtschaft und ihre Produktionsverfahren den Verbrauchern näher zu bringen, müsse die Öffentlichkeitsarbeit im Verband gestärkt werden. „Wir wollen den Menschen zeigen, dass Landwirtschaft kein Hobby ist, sondern ein hartes Geschäft, das den Einsatz moderner Technik erfordert.“ Die Verbandsmitglieder zahlten 2013 einen Sonderbeitrag in Höhe von 75 000 € für mehr Öffentlichkeitsarbeit. Mit dem Geld finanzierte der Verband Radiospots, Werbeplakate und Aktionen. Junglandwirte luden Straßenpassanten aus den großen Städten des Landes zum Gespräch über Landwirtschaft ein. Messbaren Erfolg brachten laut Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Piehl Radiospots bei Antenne MV und der Ostseewelle. Während der Ausstrahlung im Radio wurden auf der Internetseite „Unsere heimische Landwirtschaft“ ein Drittel mehr Klicks verzeichnet.

Was das Jahr 2014 für die Landwirte bereithält, darüber können sie sich auf dem Bauerntag am 20. März im Van der ValkResort, Linstow,  informieren. Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, wird über aktuelle Agrarpolitik und Verbandsarbeit berichten. Agrarminister Till Backhaus thematisiert die Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume in Mecklenburg-Vorpommern. Und was die Betriebe vom globalen Agrarhandel zu erwarten haben, dazu referiert Clemens Große Frie, Vorstandsvorsitzender der Agravis Raiffeisen AG.

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