Basisprämie zu hoch berechnet

07.07.2016

© Sabine Rübensaat

Aufgrund eines Datenfehlers sind die Prämienzahlungen für die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern für 2015 und 2016 um 2,44 € pro Hektar zu hoch berechnet worden, teilte das Agrarministerium in Schwerin auf Anfrage mit. Die Prämien werden auf Grundlage der Antragsdaten aus den einzelnen Bundesländern auf Bundesebene ermittelt, seit 2015 vollständig elektronisch. Im Zuge der Abstimmung zwischen Land, Bund und EU sind 11 500 ha landwirtschaftliche Fläche in Mecklenburg-Vorpommern nicht in die Berechnung des Wertes für den Zahlungsanspruch pro Hektar eingeflossen, wodurch sich der Wert erhöht hat. Dies führte dazu, dass die Basisprämie in Mecklenburg-Vorpommern mit 177,17 € statt 174,73 € höher ausfiel als erlaubt. Das Land sei seitens der EU dazu verpflichtet, das Geld wieder einzuziehen. Andernfalls drohten Strafzahlungen durch die Europäische Kommission, hieß es aus dem Ministerium. Die Überbezahlung soll mit der Zahlung der Betriebsprämie im Dezember 2016 verrechnet werden, sodass für die Landwirte kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht. Da es sich um eine Überzahlung handelt, hätten die Landwirte auch keine materiellen Nachteile. Die Überzahlung betrifft ausschließlich die Basisprämie.

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