Anklamer Anbauerverband

24.04.2013

 

 

Kruckow. Landwirte, die in den vergangenen Monaten Zuckerrüben zur Zuckerfabrik Anklam lieferten, haben die zweite Rate der Rübengeldabrechnung erhalten. Wie der Anklamer Anbauerverband für Zuckerrüben e. V. mitteilte, werden für Quotenrüben 43 €/t bezahlt sowie die Prämien und Kosten der Rübenlieferungen berücksichtigt. Ethanolrüben werden vorerst mit einem Abschlag von 21,03 €/t vergütet. Der endgültige Preis  wird im Oktober 2013 in der dritten Rate der Rübengeldabrechnung berücksichtigt.

 

Zu Jahresbeginn sowie Anfang April hatte die EU-Kommission zusätzliche Mengen Nichtquotenzucker für die Nahrungsmittelproduktion freigegeben. Dies ermöglicht eine Veränderung bei der Abrechnung. Danach wird ein Teil der Überrüben ebenfalls mit dem Quotenrübenmindestpreis von 26,29 €/t bezahlt. Somit profitieren die Anbauer von den guten Preisen für Weißzucker und Bioethanol. Alternativ verwertete frostgeschädigte Rüben wurden zeitgleich in einer separaten Abrechnung bezahlt. Die Höhe des Erlöses entspricht den Einnahmen aus  der Verwertung in der Fabrik. An den Verlusten der Fabrik  durch frostgeschädigte Rüben beteiligen sich die Anbauer mit 0,25 €/t gelieferte Rüben. BZ

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