Agrarumwelt

29.02.2016

Weide © Gerd Rinas

Schwerin. Der Begleitausschuss des Landes (BGA) hat die vorgeschlagenen Richtlinien zur Sommerweidehaltung und zur dauerhaften Umwandlung von Ackerland in Dauergrünland beschlossen, teilte der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern mit.


Mit dem Beschluss können diese Programme in der Agrarantragstellung 2016 angeboten werden. Der von der Bundesregierung vorgegebene Rahmen (GAK-Rahmenplan) stellt gerade auch für die Richtlinie Sommerweidehaltung ein sehr enges Korsett dar, in dem sich die Vorgaben bewegen können. Einzelbetrieblich müsse genau überlegt werden, inwieweit die Maßnahmen sinnvoll umgesetzt werden können, hieß es von Verbandsseite.



Beschlossen wurden weiterhin eine Richtlinie für die Förderung von Vorhaben des Naturschutzes und die Richtlinie über den Erschwernisausgleich für Wald in Natura-2000-Gebieten. Letztere war besonders im Interesse der privaten Waldbesitzer. Die Richtlinien müssen abschließend durch den Landesrechnungshof bestätigt werden. Die Förderung der emissionsarmen Ausbringung von Gülle  wird frühestens zur Agrarantragstellung 2017 praxisreif. Voraussetzung dafür ist einerseits die Zustimmung des Begleitausschusses des Landes. Andererseits müssen finanzielle Mittel für diese Förderung zur Verfügung stehen.

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