Agraranträge: Heiße Phase läuft

19.04.2017

© Sabine Rübensaat

Schwerin. Bis zum 15. Mai können Landwirte ihre Agraranträge digital beim zuständigen Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt einreichen. Die benötigte Antragssoftware steht unter www.agrarantrag-mv.de  zum Herunterladen zur Verfügung, teilte das Agrarministerium mit. Wie im Vorjahr können die betriebsbezogenen Antragsdaten vom zentralen Server hinzuge­laden werden. Die Luftbilder wurden den aus der Antragstellung 2016 bekannten landwirtschaftlichen Unternehmen per DVD übersandt.



Mittels Datenträger oder online kann der Agrarantrag digital eingereicht werden. Maßgeblich ist der Eingang des unterschriebenen Datenträgerbegleitscheins. 2016 hatten 46 Landwirte ihre Anträge auf EU-Direktzahlungen bzw. Mittel für die Zweite Säule verspätet eingereicht und Kürzungen in Kauf genommen. Drei Antragsteller hatten diese sogar außerhalb des vorgegebenen Zeitraums und somit „verfristet“ abgegeben.



Letzter Termin ist der 15. Mai 2017. Danach können Anträge nur noch bis 9. Juni 2017 unter Beachtung von Kürzungen der Beihilfen eingereicht werden. Anträge, die danach eingehen, gelten als „verfristet“ und sind somit abzulehnen. Auch 2017 wird es das sogenannte PreCheck-Verfahren geben, in dem Antragsteller nach Abgabe aller Anträge ihre Unterlagen auf Flächenüberschneidungen mit den Nachbarn prüfen können. Die korrigierten Daten sind bis zum 19. Juni 2017 wiederum digital einzureichen.

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