Afrikanische Schweinepest: Seuchengefahr steigt

18.08.2016

Schweinestall © Sabine Rübensaat

Schwerin. Im Nordosten Polens sind seit Jahresbeginn nach Medienberichten bereits sechs Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Die 2007 in Russland ausgebrochene Seuche steht nach Ansicht des agrarpolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Krüger, damit unmittelbar vor der Haustür Mecklenburg-Vorpommerns: „Die Afrikanische Schweinepest würde sich auf die hiesige Schweinehaltung verheerend auswirken. Gegenwärtig gibt es keinen Impfstoff gegen diese Seuche.“



Tierhalter, Tierärzte und Jäger seien aufgefordert, Biosicherheitsmaßnahmen und die Beobachtung des Tierbestandes zu gewährleisten. Der hohe Schwarzwildbestand stelle ein besonderes Risiko dar. Übertragungsorte sind z. B. Ställe, Viehtransporte, Viehsammel­stellen und offene Haltungsformen. Die meisten Ausbrüche ­in europäischen Ländern sind auf die Verschleppung des Virus in Speiseabfällen im Reise­verkehr zurückzuführen. Des­halb sollten keine Speisereste im öffentlichen Raum entsorgt werden.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr