Wolfsbeauftragte sorgen für Beratung

26.06.2017

© Sabine Rübensaat

Potsdam. Brandenburg hat jetzt zwei Wolfsbeauftragte. Die Fachfrauen wurden im Rahmen eines bundesweiten Auswahlverfahrens ausgewählt und sollen zunächst für die Dauer von zwei Jahren die Öffentlichkeitsarbeit zum Wolf in Brandenburg und die Beratung der Weidetierhalter intensivieren. Die Berufung der Beauftragten ist Teil des Wolfsmanagements, das in diesem Jahr erweitert beziehungsweise überarbeitet wird.


Die gebürtige Münchnerin Giulia Kriegel absolvierte eine Ausbildung zum Zootierpfleger im Münchner Tierpark Hellabrunn und studierte im Anschluss Wald- und Forstwirtschaft an der Fachhochschule Weihenstephan in Freising.  Sie sammelte ihre Erfahrung im Wildtiermanagement in der Schweiz und arbeitete bereits als Wolfsbeauftragte in Bayern bei der Beratung von Nutztierhaltern. Valeska de Pellegrini studierte an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde „International Forest Ecosystem Management“. Sie verfügt über Erfahrungen im Wildtiermanagement durch verschiedene Freilandstudien zum Wolf und zu verwilderten Haushunden in Südeuropa. Zudem hat sie den Einsatz von Spürhunden im Wolfsmonitoring wesentlich mitentwickelt. Für die Arbeit konnten also erfahrene Frauen gewonnen werden, die auch  Jagdscheininhaberinnen sind.


Außerdem sollen sie die Information und die vorbeugende Beratung von Tierhaltern zu Präventionsmaßnahmen und die Beratung zu Förderanträgen wahrnehmen und die Standards zum Schutz von Weidetieren weiterentwickeln. Weiterhin geht es darum, Vorträge, Diskussionen, Seminare und Interviews zu organisieren.

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