Winterweizen bleibt die Nummer eins

18.05.2018

© Sabine Rübensaat

Potsdam. Nach einer ersten Meldung der Ernte- und Betriebsberichterstatter wächst zur Ernte 2018 Getreide auf rund 507.200 ha. Das sind 3.500 ha weniger als 2017. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilt, bleibt Winterweizen trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr die anbaustärkste Getreideart in Brandenburg. Die Anbaufläche beträgt 166.600 ha. Roggen wird wie im Vorjahr auf 160.500 ha zu ernten sein. Der Anbauumfang von Triticale sank gegenüber 2017 um fast vier Prozent auf 36.400 ha.


Seit 1997 wird erstmals wieder Gerste auf mehr als 100.000 ha angebaut. Dabei wurde der Anteil von Wintergerste nur minimal um gut 900 ha auf 92.300 ha ausgedehnt. Widrige Aussaatbedingungen, z. B. vernässte Flächen, trugen dazu bei, dass deutlich mehr Sommergerste angebaut wurde. Die Anbaufläche wuchs um fast 43 % auf rund 10.000 ha. Auch der Haferanbau profitierte von den Einschränkungen im Herbst. Die Anbaufläche nahm um acht Prozent auf 15.000 ha zu. Die Fläche mit Winterraps verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um knapp zwei Prozent auf 126.300 ha. Dagegen erfolgte eine Ausdehnung der Maisfläche um zwei Prozent auf 215.500 ha.


Beim Kartoffelanbau ist eine Steigerung um sechs Prozent auf 10.700 ha zu vermelden. Zuckerrüben werden 2018 voraussichtlich von 7.100 ha gerodet. Das entspricht einem Anstieg um zwölf Prozent.


Der Anbau von Futtererbsen bleibt bei einer Fläche von 8.500 ha auf Vorjahresniveau. Die Fläche der Süßlupinen verringerte sich um fast zwölf Prozent auf 10.800 ha. 

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