Weniger Unfälle im Forst

07.03.2016

Forstarbeiter © Sabine Rübensaat

Potsdam.  Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat den aktuellen Jahresbericht zu Arbeitsunfällen im Wald vorgelegt. Die Unfallhäufigkeit konnte 2015 weiter gesenkt werden. Seit 1992 hat sich diese nahezu halbiert. Dennoch besteht für die Beschäftigten in der Forstwirtschaft im Vergleich zu anderen Branchen ein erhöhtes Gefährdungspotenzial.

 

Die Gesamtzahl der meldepflichtigen und nicht meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunfälle im Landesbetrieb ist mit 77 Unfällen gegenüber dem Vorjahr (101 Unfälle) zurückgegangen. Davon waren 47 Unfälle meldepflichtig und 30 nicht meldepflichtig.


Mit 61 Arbeitsunfällen ereigneten sich im Landesforst Brandenburg die wenigsten Unfälle pro 1 000 Waldarbeiter bundesweit. Nicht etwa beim Fällen der Bäume passieren die meisten Unfälle, sondern beim Entasten und Einschneiden. Dabei kam es in 74 % der Fälle zu Verletzungen an Armen und Beinen. Häufigste Unfallfolgen waren Prellungen, Stauchungen und Zerrungen, etwa 20 % der Unfälle hatten Schnittverletzungen zur Folge.

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