Wasserschutzgebiet

13.11.2012

 

 

 

 

Potsdam. Ein neues Wasserschutzgebiet für die zwei ­Templiner Wasserwerke hat Umweltministerin Anita Tack per Verordnung festgesetzt. Damit soll in den Einzugsgebieten der Wasserwerke das Grundwasser nachhaltig vor Risiken geschützt werden. Mit rund 3.120 ha gehört das neue Wasserschutzgebiet in der Uckermark nun zu den größten Brandenburgs. 

Bereits seit 1910 versorgt das Wasserwerk I die Templiner mit frischem Nass, 1987 kam das Wasserwerk II im Nordwesten der Stadt hinzu. Heute versorgt der „Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung der Westuckermark“ mit  diesen Wasserwerken etwa 18.000 Verbraucher in Templin und den umgebenden Ortsteilen. Die 1981 noch nach DDR-Recht festgesetzten Trinkwasserschutzgebiete konnten einen dauerhaften Schutz des Grundwassers nicht mehr gewährleisten. Sie waren zu klein dimensioniert,  die Schutzbestimmungen reichten nicht aus.


Im Vorfeld der Festsetzung erfolgte  für die betroffenen Landnutzer und Eigentümer im neuen Schutzgebiet ein Anhörungsverfahren. Hier gibt es nun zahlreiche Schutzbestimmungen.  So dürfen im Wasserschutzgebiet keine Düngehaufen auf den Feldern gelagert werden, auch wurde der Einsatz von Insektiziden eingeschränkt. PI

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