Vorsicht bei der Mahd!

31.05.2016

Wildtiere © Sabine Rübensaat

Die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen hat begonnen. Sie fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die derzeit in den Wiesen oder im Grünroggen ihren Nachwuchs sicher wähnen. Doch „Ducken und Tarnen“ schützt zwar vielleicht vor Wolf und Fuchs, nicht aber vor dem Mäher. Gegen die schnell fahrenden Traktoren mit den Mähwerken haben sie kaum eine Chance.


Deshalb sollten unbedingt Maßnahmen zur Wildtierrettung – am besten gemeinsam mit dem Jagdpächter – ergriffen werden. Dazu gehört das Absprechen der Schnittzeitpunkte, sodass der Jagdpächter beispielsweise die Wiesen mit dem Jagdhund absuchen kann.


Auch die Vergrämung kann kostengünstig und sehr effektiv mit Knistertüten, Flatterbändern oder Kofferradios durchgeführt werden. Bereits eine dieser Maßnahmen zur Vertreibung pro Hektar Anbaufläche wirkt, haben Experten herausgefunden.


Die Mahd sollte grundsätzlich von innen nach außen erfolgen. Eine Begrenzung der  Schnitthöhe wäre eine andere Möglichkeit. So hat das Wild die Möglichkeit zur Flucht, sich duckende Rehkitze können dem Kreiselmäher entgehen.


Weitergehende Hinweise stehen den Landwirten auf der LBV-Internetseite unter www.lbv-brandenburg.de im Mitgliederbereich zur Verfügung.

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