Volksbegehren gegen Massentierhaltung

21.01.2016

© Wolfgang Herklotz

Wenn der Hahn kräht … Für die Aktion wurde kräftig geworben.

Einen überraschend deutlichen Zuspruch haben die Initiatoren des Volksbegehrens gegen Massentierhaltung erfahren. Wie am Donnerstag vergangener Woche bekannt wurde, hat das Aktionsbündnis Agrarwende in Berlin-Brandenburg fast 104 000 gültige Unterschriften gesammelt. Für einen Erfolg des Volksbegehrens hätten schon 80 000 Stimmen gereicht.

 

Die Initiatoren des Volksbegehrens hatten in den vergangenen sechs Monaten Unterschriften gesammelt, um die öffentliche Förderung von großen Anlagen für die Schweine- und Geflügelmast in Brandenburg zu stoppen. Die Stimmen durften nicht auf der Straße gesammelt, sondern mussten entweder im Rathaus oder per Brief abgegeben werden. Zu den Forderungen des Aktionsbündnisses gehört außerdem ein Verbot des Kupierens von Schnäbeln beim Geflügel und von Schwänzen bei Mastschweinen. Darüber hinaus soll ein unabhängiger Tierschutzbeauftragter eingesetzt  und ein Verbandsklagerecht eingeführt werden. Nun muss sich der Landtag erneut mit den Forderungen beschäftigen. Lehnt er diese erneut ab, kann es zu einem Volksentscheid kommen.

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