Vogelgrippe: Milde Form H5N1 nachgewiesen

07.12.2016

Legehennen © Sabine Rübensaat

Im Landkreis Oberhavel ist die milde Form der Vogelgrippe (Aviäre Influenza Subtyp H5N1) in einem Geflügelbestand nachgewiesen worden. Der jetzige Nachweis  steht in keinem Zusammenhang mit den in jüngster Zeit festgestellten Geflügelpestfällen vom Typ H5N8 bei Wildvögeln und in Hausgeflügelbeständen, teilte das Verbraucherschutzministerium mit. Der Bestand des in der  Gemeinde Oberkrämer ansässigen Betriebes wurde sofort nach der Mitteilung der positiven Laborergebnisse durch das zuständige Veterinäramt gesperrt, es wurden die nach der Geflügelpest-Verordnung vorgeschriebenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Tierseuche eingeleitet. Sämtliches Geflügel des Bestandes musste tierschutzgerecht getötet und unschädlich beseitigt werden. Zu den weiteren Maßnahmen, die bei einem Nachweis der milden Verlaufsform der Vogelgrippe ergriffen werden müssen, gehören unter anderem die Einrichtung eines Sperrgebietes um den Ausbruchsbestand. Geflügel darf nicht aus dem Gebiet verbracht werden. Gewerbsmäßige Geflügelhalter werden regelmäßig klinisch untersucht und beprobt. Neben den Sperrmaßnahmen werden auch epidemiologische Untersuchungen durchgeführt, um die mögliche Ursache für die Einschleppung des Tierseuchenerregers sowie mögliche weitere Kontaktbetriebe zu ermitteln. Eine Gefahr für Menschen besteht nicht. Zuletzt wurde der Erreger H5N1 im Jahre 2013 in einem Entenmastbetrieb nachgewiesen.


Am Freitag vergangener Woche ist im Landkreis Potsdam-Mittelmark erneut eine mit dem H5N8-Virus infizierte Möwe gefunden worden.

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