Übersicht der gewerblichen Fleischproduktion in Brandenburg

09.09.2014

© Sabine Rübensaat

Schweinehälften zur Weiterverarbeitung im Schlachthof

Potsdam. Im ersten Halbjahr 2014 ging die Zahl der gewerblichen Schweineschlachtungen in Brandenburg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,7 % auf 516 500 Tiere zurück. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilt, stieg die Zahl der Schlachtungen von Schweinen ausländischer Herkunft zwar um 46,4 %, blieb aber mit 2 700 geschlachteten Tieren weiterhin auf einem niedrigen Niveau.

Bei den gewerblichen Rinderschlachtungen gab es mit 17 900 Tieren im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs um 6,7 %. Die gewerblichen Schafschlachtungen gingen in diesem Zeitraum um 4,5 % auf 36 600 Tiere zurück. Bei den Schweinen verringerte sich die Schlachtmenge im ersten Halbjahr 2014 um 11,6 % auf 48 100 t und bei den Schafen um 4,1 % auf 700 t. Die Schlachtmenge von Rindern nahm dagegen um 7,7 %  auf 5 100 t zu. Infolgedessen sank der Anteil des Schweinefleisches an der gewerblichen Fleischproduktion (ohne Geflügelfleisch) in den ersten sechs Monaten 2014 auf 89,1 %. Der Rindfleischanteil stieg auf 9,5 % und der des Schaffleisches blieb unverändert bei 1,3 %.

 

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

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