Sturmschäden

05.02.2018

© Sabine Rübensaat

Potsdam. Der Sturm Friederike hat in Brandenburgs Wäldern etwa 290.000 fm Holz umgeworfen. Der Sturm wütete besonders im Süden Brandenburgs, hier sind die Schäden lokal am größten. So sind in der Landeswaldoberförsterei Doberlug-Kirchhain rund 70.000 fm Holz umgebrochen. Am stärksten betroffen sind die Forstreviere Fermerswalde mit 30.000 fm und das Revier Schadewitz mit 20.000 fm.


Die beiden Herbststürme Xavier und Herwart und der Sturm Friederike haben in den Wäldern Brandenburgs deutliche Spuren hinterlassen. Die Menge des Sturmholzes beläuft sich in Summe auf rund 1,4 Mio. fm, das entspricht etwa 30 % des gesamten Holzeinschlags in einem Jahr. Nachdem die Waldbesitzer zunächst damit beschäftigt waren, Wege zu beräumen und das angefallene Holz aufzuarbeiten, steht jetzt die waldbauliche Beseitigung der Sturmschäden an. Hierzu zählt insbesondere der Voranbau mit Laubbäumen in geschädigten Waldbeständen.


Brandenburgs Forstministerium hält hierfür Fördermittel bereit, um die privaten und kommunalen Waldbesitzer bei der Schadensbeseitigung durch Aufforstungen zu unterstützen. Noch bis zum 15. Februar ist die Beantragung dieser Fördermittel möglich. Interessierte Waldbesitzer können sich die Antragsunterlagen im Internet herunterladen.


Bei der Antragstellung helfen die Spezialisten des Landesbetriebs Forst Brandenburg. Interessenten wenden sich hierzu an die örtlich zuständigen Revier- und Oberförstereien. Unterstützung bieten auch die anerkannten forstlichen Berater sowie die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse. Mehr Informationen unter

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