Strauchbeeren: Sanddorn ist die Nummer eins

13.02.2017

©

Potsdam. Brandenburgs Strauchbeerenfläche ist binnen eines Jahres um rund 145 ha auf rund 875 ha gewachsen. Der Anbau erfolgte in 50 Betrieben. Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg lag die Erntemenge im vergangenen Jahr bei 1 790 t (2015: 1 727 t). Witterungsbedingte Faktoren, insbesondere Trockenheit, verhinderten einen höheren Gesamtertrag.


Sanddorn bleibt im Land die dominierende Strauchbeere. Diese wächst allein auf 352 ha. Die Ernte erfolgte 2016 auf 165 ha, da die vitaminreiche Kultur nicht jedes Jahr von derselben Pflanze geborgen werden kann. Der Ertrag lag bei 20,6 dt/ha, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 34 % (31,2 dt/ha) entspricht. Sanddorn erfreut sich zunehmender Nachfrage und wird in viele Länder exportiert.


Die zweitwichtigste Strauchbeerenart stellte die Kulturheidelbeere dar. Sie wurde 2016 auf 239 ha angebaut, was einer um 73 ha erweiterten Fläche entspricht. Seit wenigen Jahren stehen auch Aroniabeeren auf dem Anbauplan. Die dunklen Beeren wachsen auf 156 ha, der Ertrag lag 2016 bei 15,5 dt/ha. Mehr als die Hälfte der Strauchbeerenfläche wird nach den Prinzipien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet, der Anbau konzentriert sich auf den Landkreis Potsdam-Mittelmark. 

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr