Rübenkampagne in Brottewitz

16.11.2018

© Veit Rösler

Matthias Zöller, Schlosser und Anlagenfahrer, mit zwei Mini-Zuckerrüben und einem normalen Exemplar.

Der extrem heiße und lang anhaltende trockene Sommer sorgt bei der diesjährigen Rübenkampagne in Brottewitz, Elbe-Elster,  für Mehraufwand. Der größte Teil der angelieferten Zuckerrüben ist durch den permanenten Wassermangel extrem klein bis winzig geraten. Dadurch erhöht sich der prozentuale Anteil an der Verschmutzung, der mit einem Mehraufwand an Reinigungskapazitäten bewältigt werden muss. Pro Tag werden derzeit ca. 6.300 t Zuckerrüben aus dem gesamten südlichen ostdeutschen Raum angeliefert. Das sind ca. 252 Lkw-Ladungen zu je ca. 25 t am Tag. Eine logistische Meisterleistung. Kommt es zu einer kurzen Unterbrechung der Lieferkette, wird sofort mit einem Radlader vom Lager auf dem Rübenhof nachgeladen, damit das Förderband ohne Unterbrechung weiter laufen kann. 

 

Auf dem Rübenhof können insgesamt 12.000 Tonnen, also zwei Tagesproduktionen, zwischengelagert werden. Bei den Einzellieferungen erkennen die Anlagenfahrer an der Größe der Rüben mittlerweile die Region, aus der das Produkt angeliefert wird, erklärt Betriebsleiter Jan Kunath. Dort, wo selbst kleine Regenmengen angefallen sind, haben sich die Rüben weitaus besser entwickelt. Als Zielvorgabe für das Ende der Rübenkampagne steht in jedem Jahr der Jahreswechsel im Kalender.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr