Rekordertrag bei Zuckerrübenernte

14.01.2015

© Sabine Rübensaat

Bei der Zuckerrübenernte 2014 wurde ein Rekordhektarertrag von 765,5 Dezitonnen erzielt. Das ist der höchste Ertrag seit 1991.

Brandenburgs Landwirte erreichten 2014 einen Rekordertrag bei der Zuckerrübenernte. Der Hektarertrag belief sich auf 765,5 Dezitonnen, das ist der höchste Ertrag seit 1991. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um mehr als ein Viertel (2013: 604,2 dt/ha). Gleichzeitig liegt der Ertrag rund 31 % über dem des sechsjährigen Mittels (2008 bis 2013).

Dieses Ergebnis beruht vor allem auf der relativ frühen Aussaat sowie optimalen Wachstumsbedingungen während der gesamten Vegetation. So waren Anfang März die Drillmaschinen mit der Rübenaussaat beschäftigt. Wachstumsfördernd wirkten sich außerdem die ausreichenden Niederschlagsmengen in den meisten Regionen in den Sommermonaten aus.

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilt, wurden insgesamt 701 226 Tonnen Zuckerrüben gerodet. Zum Vorjahr entsprach dies einer Steigerung um rund 35 %. Die Rüben waren 2014 auf 9 200 Hektar zu roden. Der Anbau dieser flächenmäßig zweitwichtigsten Hackfrucht nach Kartoffeln hatte sich gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent erhöht (2013: 8 600 ha).

Die meisten Zuckerrüben wuchsen mit 4 000 Hektar im Landkreis Uckermark, 2 400 Hektar im Landkreis Märkisch-Oderland und 1 000 Hektar in der Prignitz.

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