Publikation: Zum Umgang mit Kreuzkraut

24.05.2017

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Potsdam. Mit der aktuellen Publikation „Umgang mit Kreuzkräutern“ informiert das Agrar- und Umweltministerium in seiner Pflanzenschutz-Reihe über das Auftreten von Kreuzkräutern und über Wege, um deren Verbreitung einzuschränken. In Brandenburg kommen etwa zwölf Kreuzkrautarten vor, von denen die meisten als heimisch gelten. Zu nennen sind hier besonders das Jakobskreuzkraut, das Frühlingskreuzkraut, das Schmalblättrige Kreuzkraut und das Gemeine Kreuzkraut. Auf Wiesen und Weiden können die Kreuzkräuter aufgrund ihrer toxischen Inhaltsstoffe zum Problem werden. Besonders sensibel reagieren Pferde, gefolgt von Rindern, während Ziegen und Schafe größere Giftmengen tolerieren. Auch für Menschen kann die Aufnahme von den in Kreuzkräutern enthaltenen Pyrrolizidinalkaloiden gesundheitsschädigend sein. Mögliche Aufnahmequellen sind Kräutertees, aber auch Honig. Auf der anderen Seite haben gerade Kreuzkräuter eine große Bedeutung für den Erhalt der Artenvielfalt: Die heimischen Kreuzkräuter sind für viele Insekten Futterpflanze oder Pollenspender. So leben etwa 170 Arten auf und vom Jakobskreuzkraut, beispielsweise der Blutbär, ein Nachtfalter, dessen Larven sich von den Blättern dieser Pflanze ernähren.



Die 28-seitige DIN A5-Heft „Umgang mit Kreuzkräutern“ kann kostenfrei über die Publikationsliste des Agrar- und Umweltministeriums bestellt beziehungsweise auch direkt heruntergeladen werden.

 

Weitere ­Infor­ma­­tionen: www.mlul.brandenburg.de  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ­– Veröffentlichungen – Publika­tionen

 

http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.513223.de?highlight=kreuzkraut

 

 

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