Öko-Vorrangflächen

15.10.2018

© Sabine Rübensaat

Potsdam. Als weiterer Baustein zur Bewältigung der Folgen der diesjährigen Trockenheit können Brandenburger Landwirte zusätzlich Futter auf Flächen einbringen, die ursprünglich als ökologische Vorrangflächen aus der Nutzung genommen wurden. Mit Inkrafttreten der entsprechenden Änderungsverordnung des Bundes am 29. September ist die Nutzung des Aufwuchses von ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) mit Zwischenfrüchten und Untersaaten zu Futterzwecken möglich. Das Brandenburger Agrarministerium hat hierzu eine Allgemeinverfügung erlassen, die eine Anzeige der Nutzung durch die Landwirte vorsieht. Anträge auf Nutzung dieser ÖVF sind bei den Landwirtschaftsbehörden einzureichen (siehe unten). 

 

Hintergrund: Soweit Flächen ­aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit nicht bis zum 1. Oktober eingesät werden konnten beziehungsweise die Zwischenfrucht nicht aufgelaufen ist, ist eine Meldung an das örtlich zuständige Amt für Landwirtschaft erforderlich.

Weitere ­Infor­ma­­tionen:

 

Antragstellung auf Ausnahmeregelung zur Futtergewinnung 

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