Oberspreewald-Lausitz

07.07.2017

Rudolf Kupfer

Ein Bild der Verwüstung bot sich Axel Müller nach dem verheerenden Hagelschlag auf seinem Maisfeld in der Flur Biehlen. Bild rechts oben: Der noch nicht ausgereifte Weizen in Biehlen war ebenfalls von Hagelschäden betroffen.

Ein schweres Gewitter mit Stark-regen und Hagel richtete am 28. Juni im Raum Senftenberg, Peickwitz und Schwarzbach, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, große Schäden an. Gegen 17 Uhr vernichtete Hagel einen Teil der Getreideernte, zerschlug Maispflanzen, entlaubte teilweise Bäume. Zu den Betroffenen gehört Landwirt Axel Müller aus Schwarzbach. In der Biehlener Flur wurde ein 25 ha großer Maisschlag stark geschädigt. Ganze Pflanzen wurden abgeschlagen und das Blattwerk regelrecht zerfetzt. So etwas hat der 74-Jährige noch nicht erlebt. Er hofft, dass die noch stehenden Maispflanzen trotz der großen Schäden weiterwachsen.


Die Schäden sind von Ort zu Ort auf kleinstem Raum unterschiedlich. Die Landwirte im Raum Senftenberg prüfen gegenwärtig intensiv die durch den Hagel verursachten Schäden. Bis auf etwa 70 % ist auf einem Schlag in der Flur Biehlen der noch nicht reife Winterweizen ausgeschlagen worden.  Große Unterschiede gab es erneut in der Ergiebigkeit der Niederschläge. 37 mm verursachten in Hörlitz kurzzeitig Überflutungen, während in Lindenau 8 mm und in Calau nur 3 mm in diesem Zeitraum gemessen wurden.


Immense Schäden verursachte das Regengebiet auch, als es weiter in Richtung Norden zog. Betroffen war vor allem der Landkreis Oberhavel. Dort gingen innerhalb von 24 Stunden bis zu 250 l Wasser pro Quadratmeter nieder (siehe auch BauernZeitung Heft 27/2017, Seite 5).

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