Neue Richtlinie zur Investitionsförderung

15.08.2017

© Sabine Rübensaat

Potsdam. Um mehr regional erzeugte, aber vor allem regional verarbeitete Produkte in den Verkauf zu bringen, hat das Landwirtschaftsministerium eine Richtlinie zur Förderung von Investitionen aufgelegt.

 

Anträge stellen können kleine und mittlere Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit weniger als 50 Beschäftigten und deren Jahresumsatz oder Jahresbilanz 10 Mio. € nicht überschreitet.

 

Förderfähig sind Investitionen für den Neu- und Ausbau von Kapazitäten zur Erfassung, Lagerung, Kühlung, Sortierung, marktgerechter Aufbereitung, Verpackung, Etikettierung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, einschließlich der technischen Einrichtungen sowie die innerbetriebliche Rationalisierung durch Umbau und/oder Modernisierung von technischen Einrichtungen. Für die Verarbeitung und Vermarktung von agrarischen Erzeugnissen sind bei Erzeugerzusammenschlüssen bis zu 35 % der Investitionen förderfähig. Bei Kleinst- und Kleinbetrieben sowie mittleren Unternehmen sind bis zu 30 % förderfähig, bei Unternehmen im Rahmen von Kooperationen bis zu 35 % der Investitionssumme. Investitionen im Rahmen von operationellen Gruppen sind bis zu 50 % förderfähig.


Dazu findet eine Informationsveranstaltung am 17. August von 10 bis 12 Uhr in der Dienststelle Lindenstraße 34a in 14467 Potsdam, Raum 332, statt.

 

Die Richtlinie ist unter www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.473087.de veröffentlicht. 

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr