Neue Richtlinie sichert Fördermittel

14.01.2016

Wald © Sabine Rübensaat

Potsdam. Fast ein Viertel des Brandenburger Waldes ist in den Händen von Privateigentümern mit maximal 20 Hektar Wald. Um eine professionelle Bewirtschaftung dieser Kleinwaldflächen zu ermöglichen, hat das Land Brandenburg jetzt eine Richtlinie zur Förderung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse verabschiedet. Dafür stehen jährlich 1,2 Millionen Euro zur Verfügung, die zu 60 % vom Bund und zu 40 % vom Land getragen werden.

 

Unterstützt werden soll die ­Entwicklung eigenständiger ­forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse, die selbstständig wirtschaften und für neue Geschäftsfelder offen sind. Gefördert werden kann unter anderem die gemeinsame Vermarktung des Holzangebotes, Informationen an die Mitglieder sowie die ­Anwerbung von neuen Mitgliedern.


„Mit der neuen Förderrichtlinie möchten wir die Selbstständigkeit, Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse in Brandenburg stärken, da die gemeinsame Bewirtschaftung des Kleinprivatwaldes die geringen Flächengrößen ausgleichen kann“, erklärte Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger. 

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