Mehr Getreide und Leguminosen

05.06.2015

© Sabine Rübensaat

Getreideernte

Nach einer ersten Schätzung der Ernte- und Betriebsberichterstatter wurde für die Ernte 2015 die Anbaufläche von Getreide um vier Prozent auf rund 530 000 Hektar ausgedehnt (2014: 510 300 Hektar). Dabei gibt es nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg bei den einzelnen ­Getreidearten deutliche Veränderungen. So erhöhte sich die Roggenanbaufläche, Brandenburgs wichtigste Getreideart, um fast drei Prozent. Aktuell wächst Roggen auf 189 500 Hektar.


Die mit Winterweizen bestellte Fläche stieg um sieben Prozent auf 167 800 Hektar (2014: 156 800 Hektar). Auch die Sommerform des Weizens ist 2015 von einer größeren Fläche zu ernten. Waren es im Vorjahr noch 3 500 Hektar, so sind es in diesem Jahr 4 500 Hektar. Wintergerste wird auf rund 83 500 Hektar zu ernten sein (2014: 82 000 Hektar). Beim Hafer ist eine massive Anbauausdehnung zu beobachten. Hier erhöhte sich die Aussaatfläche um 45 % auf 16 300 Hektar.


Der Körnerleguminosenanbau gewinnt gegenüber dem Vorjahr 2015 deutlich an Bedeutung. So erhöhten sich die Aussaatflächen bei Erbsen um 42 %, bei Ackerbohnen um fast 60 % und bei Süßlupinen um über 19 %. Diese Entwicklung ist zum Teil auf veränderte Rahmenbedingungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik in der Europäischen Union zurückzuführen.


Geringfügig steigt gegenüber dem Vorjahr die Maisfläche (Körner- und Silomais) des Landes, 2015 nimmt der Mais eine Fläche von 199 800 Hektar ein. Ein Jahr zuvor lag die Anbau­fläche bei 196 700 Hektar. Winterraps bleibt mit 133 700 Hek­tar weiterhin die dominierende Ölpflanze (2014: 135 000 Hek­tar).


Dieses Jahr werden in Brandenburg weniger Kartoffeln zu roden sein. Diese Hackfrucht wächst nur noch auf 9 200 Hektar (minus sieben Prozent). Noch deutlicher fällt der Rückgang bei der zweiten wichtigen Hackfrucht, den Zuckerrüben, aus. In diesem Jahr stehen diese Pflanzen auf 6 500 Hektar. Ein Jahr zuvor waren es noch 9 200 Hektar, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiterhin mit.

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