Leistung verdient Respekt

10.10.2013

Landtagspräsident Fritsch (M.), Ministerpräsident Woidke (5. v. r.) und Minister Vogelsänger (r.), BLV-Vorsitzenden Quoos (2. v. r.), Erntekönigin Caroline Bartsch (3. v. r.), LBV-Präsident Folgart (l.) und die Landfrauen aus Oberhavel. © LBV

Seit nunmehr 20 Jahren pflegen Brandenburgs Landfrauen die Tradition, die drei am besten platzierten Kronen im Landeserntekronenwettbewerb an den Landtagspräsidenten, den Ministerpräsidenten und den Agrarminister zu übergeben.

 

Die Wahl der Siegerkronen erfolgte im Rahmen des Brandenburger Dorf- und Erntefests, das am 14. September in Kremmen gefeiert wurde.
Zur feierlichen Übergabe der Kronen waren mit Landtags-präsident Gunter Fritsch und Ministerpräsident Dietmar ­Woidke zwei ehemalige Landwirtschaftsminister mit Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger nach Beelitz gekommen, um hier mit der Vorsitzenden des Brandenburger LandFrauenverbands, Jutta Quoos, dem Präsidenten des Landesbauernverbands, Udo Folgart, und den Siegerinnen des Wettbewerbs ins Gespräch zu kommen.

 


Platz eins belegte der Kreislandfrauenverein Oberhavel, dessen Krone in den kommenden Monaten den Dienstsitz von Landtagspräsident Fritsch schmückt. Die Krone der Ortsgruppe Ranzig des Landfrauenvereins Oder-Spree nahm Ministerpräsident Woidke für die Staatskanzlei in Empfang. Die drittplatzierte Krone der Gemeinde Luckaitztal bekam Jörg Vogelsänger für das Agrarministerium.

 


Landtagspräsident Fritsch betonte das ehrenamtliche Engagement der Landfrauen, die als  „Anwältinnen des ländlichen Raumes“ geschätzt werden. „Sie sind  als Motor der Dorfentwicklung gar nicht wegzudenken.“ Ministerpräsident Woidke bezeichnete die mit viel Geschick gestalteten Erntekronen als „Spiegel des Erntejahres“. „An der Größe des Getreides und der Körner ist erkennbar, dass sich die Bauern trotz Hochwassers und eines langen, frostigen Winters über eine erfolgreiche Saison freuen können.“
Der 20. Erntekronenwettbewerb in Kremmen war zweifellos ein Höhepunkt des 10. Brandenburger Dorf- und Erntefestes. Zur Auswahl standen 21 Erntekronen aus neun Landkreisen. Besonders viele kamen aus Oberspreewald-Lausitz, Pots­dam-Mittelmark und dem Havelland.

 


Etwa 100 Stunden wenden die Landfrauen auf, um das Getreide gemeinsam zu ernten, vorzubereiten und zu verarbeiten. Bis zu 20 Frauen sind an der Entstehung einer Krone beteiligt. Neben den drei erstplatzierten Kronen wurde das Werk des Landfrauenvereins Havelland zum Lossieger erklärt. Publikumssieger wurde in Kremmen die Krone der Landfrauen aus dem uckermärkischen Zollchow.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr