Landwirtschaftliche Betriebsgrößen bei 240 ha

12.06.2015

© Sabine Rübensaat

Sonnenblumenfeld

Potsdam. Brandenburgs Landwirte bewirtschaften mit rund 1,3 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche (LF) fast 45 % der Bodenfläche des Landes. Anlässlich des Weltbauerntages am 1. Juni  teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiterhin mit, dass die 5 400 landwirtschaftlichen Betriebe über eine durchschnittliche Betriebsgröße von 240 Hektar verfügen. Von der LF werden fast vier Fünftel als Ackerland und ein Fünftel als Dauergrünland genutzt.


Im deutschlandweiten Vergleich ist Brandenburg vor allem beim Anbau von Körnersonnenblumen mit einem Anteil von 60 %, bei den Süßlupinen mit 50 % und beim Roggen mit 30 % führend. Erstmals seit 1991 stellte Mais mit 196 700 Hektar im Jahre 2014 die bestimmende Fruchtart in der Brandenburger Landwirtschaft dar. Bisher war es Roggen mit 184 800 Hektar. 137 700 Hektar LF werden von 650 Betrieben vollständig bzw. teilweise nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Die Landwirte erzeugten im vergangenen Jahr u. a. 3,3 Millionen Tonnen Getreide, 420 900 Tonnen Kartoffeln, 701 200 Tonnen Zuckerrüben und 573 400 Tonnen Winterraps. Weiterhin wurden 36 800 Tonnen Baum- und Beerenobst geerntet. Dabei erzielte die Erdbeerernte mit 3 500 Tonnen die höchste Erntemenge seit 1991. Beim Gemüse wurden 109 800 Tonnen produziert. Bestimmende Gemüseart in Brandenburg bleibt der Spargel. Im Jahr 2014 wurden 17 000 Tonnen gestochen und damit die höchste Ernte seit 1991 erzielt. In den hiesigen Betrieben sind rund 39 400 Frauen und Männer beschäftigt, teilt das Statistikamt weiter mit.

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